Als Abschluss der erfolgreich durchgeführten Summer Schools in Norwegen, Malta und Bochum haben sich die teilnehmenden Studierenden und Lehrenden letzte Woche in Olomouc, Tschechien, ein letztes Mal persönlich zur finalen Konferenz von Shape2Gether getroffen. Die Studierenden stellten einem interessierten internationalen Publikum ihre Ergebnisse und Eindrücke aus ihrer gemeinsamen Zeit vor, die Lehrenden komplettierten das Programm mit Präsentationen und Workshops: RUB und TU Wien diskutierten und analysierten in ihrem Workshop lebhaft die Wirkung, Manipulation und adressatengerechtes Design von Karten und Infographiken im Kontext von Klimawandel, Nachhaltigkeit und KI, NTNU und RUB erstellten VR-Anwendungen im botanischen Garten der UPOL, UU vertieften in ihrem Workshop das Thema Diskursive Game Design; alle Konferenzteilnehmenden konnten so selbst einen intensiven und interaktiven Einblick in die Themen von Shape2Gether erleben.
Es wurde gelacht, diskutiert und auch mit einem leicht wehmütigen Blick auf die letzten zwei Jahre zurückgeschaut – doch bereits jetzt ist sichtbar, was der internationale und interdisziplinäre Austausch im Rahmen des ERASMUS+-Förderprogrammes bewirken konnte: Das Beach-Cleaning-Event mit Freilassung mehrerer Schildkröten aus einer Auffangstation in Malta inspiriert eine Doktorarbeit in Norwegen, die Themen aus unserer Bochumer Summer School ganz im Zeichen von Game Design finden sich in einem neuen, analogen Kartenspiel wieder und mehrere Studienprojekte wurden durch in Norwegen erlangte Feldarbeitskompetenzen und 360-Grad-VR-Anwendungen bereichert. Die größte Errungenschaft sind jedoch die entstandenen Freundschaften und Inspirationen zu zukünftigen Forschungskollaborationen und der Ausblick auf die Entwicklung eines gemeinsamen ERASMUS Mundus Joint Master Studiengangs – wir alle sind gemeinsam zu Agents of Change herangewachsen.