Im Juli nahmen die Doktorandinnen Denise O’Meara und Cara Oster (AG Kartographie) am Interdisciplinary Navigation Symposium (iNAV) im kanadischen Banff teil. Dort präsentierte O’Meara ein Poster zu ihrer aktuellen Forschung: „The Design of Local Boundary Cues Influences Virtual Path Integration Performance“. Oster stellte ihre Arbeiten im Rahmen eines fünfminütigen DataBlitz Talks vor: „Human Path Integration Benefits from Global Cardinal Axes in Virtual Environments“. Beide konnten ihre bisherigen Studienerkenntnisse aus dem ERC-geförderten Projekt „Inner Map“ mit anderen Forschenden diskutieren und somit wertvolle Impulse für ihre weitere Arbeit gewinnen.
Insgesamt brachte das internationale Symposium führende Wissenschaftler:innen aus dem Bereich der räumlichen Navigation und kognitiven Neurowissenschaften zusammen. Im Fokus standen aktuelle Entwicklungen zur neuronalen Kodierung von Raum, insbesondere zu Mechanismen der Navigation und deren methodischer Untersuchung. Neben hochkarätigen Vorträgen bot die Konferenz vielfältige Möglichkeiten zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung. Das Symposium zeichnete sich dabei durch eine besonders offene und inspirierende Atmosphäre aus – sowohl für etablierte Wissenschaftler:innen als auch für Nachwuchsforschende. Für die Bochumer Teilnehmerinnen bot die Konferenz eine äußerst bereichernde Erfahrung mit zahlreichen neuen Ideen, Perspektiven und Kontakten innerhalb ihres Forschungsfeldes. Auch die beeindruckende Landschaft rund um Banff trug zu einem rundum gelungenen Erlebnis bei.