Dabei eröffnet sie vielfältige Möglichkeiten, räumliche Praktiken, Atmosphären, Interaktionen und Alltagsroutinen sichtbar zu machen und systematisch zu analysieren. Gerade in der Humangeographie und Stadtforschung kann Videographie einen Forschungszugang eröffnen, der klassische qualitative Methoden sinnvoll ergänzt – und in manchen Forschungskontexten sogar neue Erkenntnisse ermöglicht.
Mit dem neu erschienenen Open-Access-Beitrag „Videographie in der qualitativen Methodenlehre“ zeigen Markus Gornik, Ole-Kristian Heyer und Yannick Noah Layer, welches Potenzial videographische Ansätze für qualitative Forschung bieten und wie sie sich anhand konkreter Anwendungsbeispiele in Forschung und Hochschullehre einsetzen lassen.
Der Beitrag ist im LEHRE LADEN des Zentrums für Wissenschaftsdidaktik der Ruhr-Universität Bochum erschienen und steht als Open-Access-Publikation frei zur Verfügung.