Im September nahmen Prof. Dr. Valentin Klaus, Dr. Simon Mösch und Dr. Jacqueline Hoppenreijs an der gemeinsamen GfÖ-Oikos-Konferenz in Odense, Dänemark, teil. Zusammen mit ihren Kolleginnen Ellen De Vrieze (Universität Gent) und Conny Wagner (Universität Duisburg-Essen) reisten sie per Zug nach Norden, um Kolleg*innen aus allen nordischen Ländern, Deutschland, Österreich und der Schweiz – und darüber hinaus – zu treffen!
Die Konferenz mit über 1.000 Teilnehmern und 80 Sessions bot einen umfassenden Einblick in Grundlagenforschung und angewandte Forschung zur Biodiversität, zu Ökosystemen und zu Mensch-Natur-Interaktionen sowohl in terrestrischen als auch in aquatischen Lebensräumen. Simon war Mitmoderator der Sitzung „Wild Side of Cities: Exploring Biodiversity, Novel Habitats, and Human–Nature Interactions“ und hielt einen Vortrag über seine laufende Forschungsarbeit im WiMBO-Projekt mit dem Titel „Wildlife Stories: Human Perceptions and Wildlife Occurrences in Bochum“. Valentin hielt einen Vortrag mit dem Titel „Cultural ecosystem services of permanent grasslands: Public perception of aesthetic appeal is strongly related to management practices and biodiversity“. Dieser basiert auf seinen aktuellen Arbeiten zur Multifunktionalität und zur Ästhetik von Grünland. Jacqueline war Mitmoderatorin einer Session zur Renaturierung von Süßwasserökosystemen und hielt im Rahmen einer anderen Session, „The Regeneration Niche: From Gametophytes to Established Seedlings“, einen Vortrag über einen kürzlich erschienenen Preprint mit dem Titel „Hydropeaking intensity alters riparian seed bank composition and self-restoration potential“.
Neben den wissenschaftlichen Vorträgen und Keynotes bot die Konferenz eine hervorragende Gelegenheit, ehemalige Kollegen und aktuelle Kooperationspartner, wie beispielsweise die Mitglieder des GfÖ-Arbeitskreises „Stadtökologie“, wiederzusehen und zukünftige Forschungsrichtungen zu diskutieren.