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Das Geographische Institut auf der EARSeL-Konferenz in Athen

Auf der EARSeL in Athen präsentierten Mitglieder des GI ihre Forschung, moderierten Sessions und nutzen die Konferenz zum wissenschaftlichen Austausch und zur Vernetzung

Vom 29.09. bis 02.10.2026 fand die 45th EARSeL in Athen, Griechenland, statt. EARSeL (European Association of Remote Sensing Laboratories) ist ein europäisches Netzwerk aus Instituten, Forschungseinrichtungen und auch Unternehmen, die sich mit Fernerkundung beschäftigen.

Auch die AGs Interdisziplinäre Geoinformationswissenschaften (Prof. Andreas Rienow) und Nachtlichtfernerkundung (Prof. Christopher Kyba) unseres Geographischen Instituts nahmen teil. Sie nutzten die Gelegenheit, aktuelle Forschungsergebnisse aus ihren Bereichen vorzustellen. In verschiedenen Vorträgen präsentierten sie ihre Forschungsarbeiten und tauschten sich über aktuelle Entwicklungen und Fragestellungen der Fernerkundung aus.

Neben den fachlichen Beiträgen bot die Veranstaltung Möglichkeiten zum persönlichen Austausch und zur Vernetzung. Damit bot die Teilnahme an der EARSeL nicht nur die Möglichkeit, die eigene Forschung einem internationalen Fachpublikum vorzustellen, sondern auch neue Impulse für die weitere wissenschaftliche Arbeit zu gewinnen.

Chairs:

Ein Bestandteil der Veranstaltung waren die Sessions, die sich jeweils unterschiedlichen Themen und Fragestellungen der Fernerkundung widmeten. Auch Mitglieder unseres Teams waren aktiv in das Programm eingebunden. Sie übernahmen gemeinsam mit internationalen Kolleginnen und Kollegen die Moderation einzelner Sessions:

  • EO Education: Special Session EO Education, Training & User Uptake – Andreas Rienow & Henryk Hodam
  • NTL-1: Special Session Night Time Lights Remote Sensing Methods and Applications – Christopher Kyba
  • NTL-2: Special Session Night Time Lights Remote Sensing Methods and Applications – Christopher Kyba, Julia Becker
  • Gen-2: General Session – Ricardo Paris

Fachvorträge:

Unsere Institutsmitglieder waren mit mehreren Fachvorträgen vertreten. Dabei ging es unter anderem um neue Ansätze für die Nutzung von Erdbeobachtungsdaten in der Bildung, Methoden zur Analyse und Simulation räumlicher Entwicklungen und die satellitengestützte Erfassung von Lichtemissionen in Städten. Die Vorträge boten zudem die Gelegenheit, im anschließenden Austausch über die vorgestellten Ergebnisse zu diskutieren und neue Perspektiven zu gewinnen.

  • Shape2Gether – Symbiotic Digital and In-situ Learning Experience for Climate Change Education – Annette Ortwein
  • Human-Centered Workflows for Creating EO Learning Materials – Henryk Hodam
  • Transforming EO Education in Schools: Bridging Geography and Computer Science Through AI, Cloud-Computing, and Entrepreneurship (CDEC academy) – Kilian Kiuchi
  • Urban Growth Simulation Using the PLUS Framework: Scenarios for Bonn / Rhine-Sieg region 2050 – Andreas Rienow
  • Towards A European Nighttime Light Observing Satellite – Christopher Kyba
  • Exploring the Limits of Remote Sensing: Transdisciplinarity in Land Conflict Research in Mozambique – Ricardo Paris
  • Scene Generation for Artificial Light at Night Remote Sensing – Julia Becker

Fazit: Die Konferenz bot dem GI, aktuelle Forschung zu präsentieren und die internationale Vernetzung zu stärken.



23. Oktober 2026
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Autor:in:
Isabella Holovaciuc

Schlagworte:
Interdisziplinäre Geoinformationswissenschaften, GI-News
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