Der European Geosciences Union (EGU) General Assembly 2026 fand vom 03.05 bis 08.05 mit einer Rekordteilnehmerzahl statt. Insgesamt registrierten sich 22.497 Teilnehmer:innen, von welchen 20.027 aus 125 Ländern nach Wien reisten und über 2.470 aus 107 Ländern online teilnahmen. Mit 20.173 Vorträgen in 1.014 Sitzungen deckte die Veranstaltung Themen aus den Bereichen der Erdsystemwissenschaften, bspw. Kryosphärenforschung, Geomorphologie, Naturgefahren, Hydrologie und vielen weiteren ab. Dabei waren 58% der eingereichten Abstracts von Nachwuchswissenschaftler:innen.
Die EGU versteht sich dabei als generations- und fachübergreifendes Netzwerk, das eine Vielfalt an Vortragformaten, Fortbildungsangeboten und Diskussionen anbietet. Dazu gehören Fachvorträge, Poster- und interaktive Präsentationen. Vom nepalesischen Hochgebirge bis in die ecuadorianischen und ghanaischen Tropen war die Arbeitsgruppe Urbane Fernerkundung mit Dr. Stefanie Steinbach, Niels Dedring und Inga Lammers auf der EGU vertreten und traf sich auch mit Kooperationspartner:innen aus Europa, Südamerika und Afrika. Die Teilnahmen der Forschenden wurden durch die VolkswagenStiftung, PermaCOST Young Researchers and Innovators (YRI) conference grant (COST Action CA24157), der RUB Research School, sowie der Ruth und Gert Massenberg-Stiftung gefördert.
Die Abstracts der Vorträge sind online verfügbar:
Remote sensing capabilities of detecting spatio-temporal dynamics in unregulated extractivism hotspots in Ecuador
Lammers et al.
Integrating In-Situ and Earth Observation Data to Support Understanding of Functional Water Constraints in Small Reservoirs in Ghana
Steinbach et al.