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Geographisches Institut präsentiert Forschung auf der ersten internationalen Konferenz für Geospatial Artificial Intelligence (GeoAI 2026)

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Die vier Promovierenden des Geographischen Instituts auf der GeoAI 2026 v. l. n. r. Jan-Philipp Langenkamp, Jonas Siethoff, Torben Dedring, Anna Bartels
Die vier Promovierenden des Geographischen Instituts auf der GeoAI 2026 v. l. n. r. Jan-Philipp Langenkamp, Jonas Siethoff, Torben Dedring, Anna Bartels

Vom 3. bis 6. Juni 2026 fand in Gent, Belgien, die 1st International Conference on Geospatial Artificial Intelligence (GeoAI 2026) statt. Das Geographische Institut war mit vier Posterpräsentationen vertreten. Insgesamt 305 Teilnehmende aus 36 Ländern kamen zusammen, um sich über die neuesten Entwicklungen im Feld der Geospatial Artificial Intelligence (GeoAI) auszutauschen und mit dieser ersten Konferenz den Grundstein für den wissenschaftlichen Austausch in den kommenden Jahren zu legen.

Ausgerichtet vom GeoAI Research Center der Universität Gent, brachte die Konferenz Forschende und Anwendende aus Wissenschaft, Industrie und Verwaltung zusammen, um sich über das verhältnismäßig junge Feld der GeoAI auszutauschen, in dem geographisches Wissen mit künstlicher Intelligenz für räumliche Analysen verbunden wird. Den Auftakt bildeten die sieben Pre-Conference-Workshops am 3. Juni, gefolgt von drei Konferenztagen vom 4. bis 6. Juni, mit insgesamt fünf Keynotes, 102 Vorträgen, 44 Posterpräsentationen und zwei Abendveranstaltungen.

Das Geographische Institut war mit vier Promovierenden vertreten. Aus der AG Interdisziplinäre Geoinformationswissenschaften (Prof. Andreas Rienow) präsentierte Torben Dedring seine Forschung zu synthetischen multispektralen Satellitenbildern, Jan-Philipp Langenkamp zur Segmentierung versiegelter Flächen in saisonalen Luftbildern und Anna Bartels zur automatisierten Segmentierung von kleinräumigen Agrarflächen in Kenia. Aus der AG Urbane Fernerkundung (Jun.-Prof. Valerie Graw) stellte Jonas Siethoff seine Forschung zur Vorhersage zukünftiger Flächenversiegelung in entwickelten Regionen vor.

Für die Promovierenden bot die Konferenz nicht nur eine Bühne, um ihre eigene Forschung vorzustellen, sondern auch Gelegenheit zum Austausch mit der internationalen GeoAI-Community. Thematisch spiegelte die Konferenz die aktuelle Dynamik des Feldes wider. Im Mittelpunkt standen unter anderem Foundation Models (auf riesigen Datenmengen vortrainierte Modelle), Embeddings (numerische Repräsentation von räumlichen Eigenschaften), die Entwicklung autonomer Agenten (eigenständig handelnde Systeme) sowie die Anwendung etablierter Modelle. Es bleibt spannend, wie sich das Feld der GeoAI in den kommenden Jahren entwickeln wird und wie die Forschenden unseres Instituts es mitgestalten.

Ein besonderer Dank gilt der Ruth und Gert Massenberg-Stiftung, deren Förderung die Teilnahme der Promovierenden ermöglichte. Weitere Informationen zur Konferenz gibt es auf der Konferenzwebseite. Die vorgestellten Poster sind hier abrufbar.



26. Juni 2026
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Autor:in:
Jonas Siethoff

Schlagworte:
Urbane Fernerkundung, Interdisziplinäre Geoinformationswissenschaften, GI-News
Torben Dedring. .
Jan-Philipp Langenkamp. .
Anna Bartels. .
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